Viele unserer Kundinnen und Kunden nutzen WhatsApp im Alltag ganz selbstverständlich. In unserer Umfrage mit 93 Teilnehmenden gaben rund 81 % an, WhatsApp täglich oder mehrmals pro Woche zu verwenden. Auch der Wunsch nach schneller, unkomplizierter Kommunikation ist deutlich: Für 77 % ist eine schnelle Erreichbarkeit wichtig oder sehr wichtig.
Gleichzeitig zeigt die Umfrage ein differenziertes Bild. Zwar könnte sich gut die Hälfte der Befragten grundsätzlich vorstellen, mit uns per WhatsApp zu kommunizieren, und 72 % würden den Kanal zumindest gelegentlich nutzen. Besonders attraktiv erscheinen dabei Terminvereinbarungen, allgemeine Fragen und Schadenmeldungen – also vor allem kurze, pragmatische Anliegen.
Ebenso klar wurden aber die Vorbehalte benannt. Am häufigsten genannt wurden Datenschutz, zu viele Nachrichten sowie die Vermischung privater und geschäftlicher Kommunikation. In den Freitexten wurden diese Punkte zusätzlich vertieft; außerdem wurden datenschutzfreundlichere Alternativen wie Signal oder Threema angesprochen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Unsere bisherige Kommunikation per Telefon und E-Mail wird bereits sehr positiv bewertet. Über 90 % der Teilnehmenden sind damit zufrieden oder sehr zufrieden. Der zusätzliche Nutzen eines WhatsApp-Angebots steht damit aktuell nicht in einem überzeugenden Verhältnis zu den geäußerten Risiken und den Bedenken, die wir als Unternehmen selbst ebenfalls sehen.
Deshalb haben wir entschieden, das Thema WhatsApp weiter zu verfolgen. Wir konzentrieren uns dabei auf verlässliche, datenschutzsensible und gut dokumentierbare Kommunikationswege. Gleichzeitig nehmen wir den Wunsch nach schneller und unkomplizierter Erreichbarkeit ernst und prüfen fortlaufend, wie wir unsere bestehenden Kanäle weiter verbessern können.